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 LANDTAGSWAHL 2006
Nominierungsrede
Veranstaltungen

TERMINE LANDTAGSWAHL

Die Wolke



Ein Katastrophe, die hoffentlich nie mehr passiert.

Nachdem Uwe Hengherr diesen Film bereits in einer Vorprimere vorstellen konnte und auch dabei mit den Besuchern diskutieren konnte, wurden von ihm die Hauptdarsteller im Kehler Kinocenter begrüßt:
« Die Wolke » handelt von zwei jungen Menschen, deren Leben wegen eines Unfalls in einem hessischen Atomkraftwerk für immer verändert sind. Ausgerechnet als sich Hannah und Elmar zum ersten Mal küssen erschallt der ABC-Alarm in ihrer Schule – in der Massenpanik werden beide getrennt. Beide sind auf sich allein gestellt und müssen vor einer radioaktiven Wolke fliehen. Die Infrastruktur im dicht besiedelten Deutschland versagt und Hannah gerät in den strahlenden Regen. Auch wenn Deutschland zur Normalität zurück kehrt ist nichts mehr so wie es einmal war. Hannah wird als aussätzige betrachtet und kämpft um ihre Liebe und um neuen Lebensmut. Jennifer Just (18) und Fabian Vesper (26) haben die beiden Hauptdarsteller bei ihrem Besuch im KinoCenter Kehl kurz interviewt…
 

Mit welchen Worten würdet ihr den Film Beschreiben?

Franz Dinda: Wahrhaftig, anregend…

Paula Kalenberg: …ergreifend, weckend…

Was sind in euren Augen die Stärken des Films?

Paula Kalenberg: Dass Gregor Schnitzler [der Regisseur] nicht die Katastrophe, sondern die Menschen in den Mittelpunkt stellt und alles in ihrer Perspektive erzählt wird. Und es ist nicht nur ein Film über die Liebe von zwei Jugendlichen, er handelt vor allem auch von viel Lebensmut und Lebenslust!

Franz Dinda: Dass Gregor Schnitzler es mit diesem Film schafft, kommerziellen und inhaltlichen Anspruch miteinander zu verbinden. Auβerdem wird dem Zuschauer nicht alles vorgekaut, er fordert zum selbständigen Denken heraus.

Welche Szene hat euch beim Dreh besonders ergriffen?

Paula Kalenberg: Die Szenen, bei denen Hannah inmitten der Massenpanik um’s Überleben kämpfen muss, zum Beispiel als alle in den Bahnhof stürzen, um noch auf den letzten Zug aus dem Gefahrengebiet aufspringen zu können. Da mir die Rolle sehr nahe gekommen ist, waren diese auch beim Dreh sehr real wirkenden Szenen nicht so einfach als Fiktion abzutun. 

Franz Dinda: Die Szenen mit meinem Vater [gespielt von Richy Müller], denn die waren für die Entwicklung meines Charakters am wichtigsten und es ist einfach beeindruckend mit einem so erfahrenen und herausragenden Künstler wie Richy Müller zu arbeiten.

Hattet ihr wegen der Thematik Probleme beim Dreh oder wurde Druck ausgeübt?

Paula Kalenberg: Zum einen wollte die Deutsche Bahn uns nicht erlauben, an einem ihrer Bahnhöfe zu drehen – wir mussten diese Szenen in Belgien drehen. Auβerdem hat ein Stromkonzern eine einstweilige Verfügung gegen uns erwirkt, damit im Film nicht eines seiner Atomkraftwerke genannt wird.

Wir danken sehr für’s Interview!


Generationengerechtigkeit



Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD Deutschlands,
Solidarität der Generationen – Alt hilft Jung, Jung hilft Alt


Eingangsstatement Uwe Hengherr
Rede Heils zur Generationengerechtigkeit in den Sozialsystemen
Diskussion mit den Gästen
Fragen der BürgerInnen
Schlusswort von Uwe
Freie Diskussion


Eurodistrikt



Günter Gloser, Staatsminister für Europa zum Thema Eurodistrikt,
Bürgerbeteiligung für einen besseren Eurodistrikt


Fachgespräch mit Bürgerforum Eurodistrict und Jacques Bigot
Fußweg zur Mimram-Brücke
Ansprachen, Überreichung der BürgerWünsche
Dialog mit den BürgerInnen


Betreutes Wohnen im Jahnpark Achern



Der Kandidat der SPD zur Landtagswahl 2006, Uwe Hengherr, stattete der Einrichtung „Betreutes Wohnen“ am Jahnpark in Achern einen Besuch ab. Beim Rundgang durch die Einrichtung zeigte er sich beeindruckt von der räumlichen Ausstattung und von der Angebotsvielfalt, die den hier lebenden älteren Menschen geboten wird. Besonders angetan war Uwe Hengherr von den künstlerischen Arbeiten einer Bewohnerin, die im Gemeinschaftsraum ausgestellt waren. Bei der anschließenden Diskussionsrunde mit Bewohnern und interessierten Bürgern konnte sich Hengherr ein Bild von der Lebenssituation der Bewohner machen. Diese brachten ihre Meinungen und Wünsche vor verbunden mit der Bitte, sich um ihrer Probleme bei entsprechender Stelle anzunehmen. Uwe Hengherr sagte zu, sich mit den verantwortlichen Stellen diesbezüglich in Verbindung zu setzen. Auf Anfrage verdeutlichte der SPD Kandidat den interessierten Zuhörern seine Beweggründe für sein Engagement in der Politik. Er erachtet es als sehr wichtig an, sich besonders auch um die Belange der älteren Mitbürger zu kümmern, da er es für eine gesellschaftliche Pflicht hält und dass es natürlich auch eigenes Interesse ist, insofern, als dass viele Mensch sehr alt werden können und es Aufgabe der Jüngeren ist, die Anliegen und Bedürfnisse der Älteren offensiv zu vertreten, um damit ihre eigene Zukunft schon jetzt positiv mitzugestalten. Das gemeinsame Tun und Handeln von Jung und Alt ist für eine funktionierende Gesellschaft unabdingbar. An diesem Zusammenwirken lässt sich auch der Wert einer Gesellschaft festmachen.


Für ein soziales Europa - gegen Lohndumping



Ich unterstütze den Aufruf der Gewerkschaften zur Demonstration am 14. Februar 2006 in Straßburg

Nur ein soziales Europa ist ein starkes und bürgernahes Europa. Lohn- und Sozialdumping dürfen in Europa keine Chance haben. Einen Wettlauf um die niedrigsten Standards zwischen den EU-Mitgliedsstatten darf es durch die weitere Öffnung des EU-Dienstleistungsmarktes nicht geben. Die europäische Gesetzgebung betrifft die Menschen in Baden-Württemberg unmittelbar. Dies gilt nicht nur wegen der Grenzlage unseres Landes, sondern auch weil wir wirtschaftlich und auch politisch im Herzen Europas stehen. Wir wollen die Politik der EU zum Wohle der Menschen aktiv mitgestalten.

Unsere Position im Land und für Europa ist daher eindeutig :

Bei der Erbringung von Dienstleistungen müssen die Arbeits-, Gesundheits- und Lohnbedingungen des Landes gelten, in dem sie erbracht werden. Ihre Einhaltung muss durch die Stellen des Staates kontrolliert werden, in welchem sie erbracht werden. Nur so lassen sich Lohn- und Sozialdumping effektiv vermeiden.

Hohe Standards beim Umweltschutz dürfen nicht durch eine Öffnung der Dienstleistungsmärkte ausgehöhlt werden. Dies führt zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen in Europa und gefährdet Arbeitsplätze.

Dienstleistungen von öffentlichem Interesse, wie die sozialen Dienste, die Wasserversorgung oder der öffentliche Rundfunk, dürfen nicht schutzlos dem Diktat des Wettbewerbs unterworfen werden.

Der Vorschlag der EU-Kommission zur Dienstleistungsrichtlinie wird diesen Forderungen nicht gerecht und muss deshalb grundlegend überarbeitet werden. Gerade Baden-Württemberg als eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas und als ein Land, in dem der Dienstleistungsbereich der Motor unseres Wachstums ist, würde die negativen Auswirkungen der vorgelegten Richtlinie mit ganzer Wucht zu spüren bekommen.

Wir wollen eine Regelung, die den freien Marktzugang für Dienstleistungserbringer gewährleistet, zugleich aber soziale Standards und Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in allen EU-Ländern wahrt. Wir wollen ein gerechtes Europa. Wir wollen, dass es den Menschen in Baden-Württemberg auch in Zukunft möglich ist, in einem geeinten Europa in Wohlstand zu leben und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft zu erhalten.
Deshalb unterstützt der Landesverband Baden-Württemberg der SPD den Aufruf des Deutschen und des Europäischen Gewerkschaftsbundes am 14. Februar 2006 in Straßburg unter dem Motto „Europa JA – Sozialdumping NEIN!“ für die sozial gerechte Ausgestaltung der EU-Dienstleistungsrichtlinie und gegen Lohn- und Sozialdumping zu demonstrieren.
Ich rufe dazu auf, sich an den Demonstrationen der Gewerkschaften in Berlin und Straßburg zu beteiligen, denn es geht um die Frage wie gerecht wir leben und arbeiten wollen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wissen, wofür wir stehen: „Mehr Gerechtigkeit“.


Ute vogt in Rheinau

Die SPD-Politikerin Ute Vogt, Spitzenkandidatin für das Amt der badenwürttembergischen Ministerpräsidentin, war am Freitag, den 20. Januar 2006, in
Rheinau - Freistett zu Gast.
Im Rahmen der Ute-Vogt-Tour, kam sie auf Einladung des Landtagskandidaten Uwe Hengherr, Kehl zu einer Veranstaltung nach Rheinau.
„Mir geht es nicht allein um das Vorbringen meiner Argumente, sondern vor allem auch um den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern“, so Ute Vogt. Sie diskutierte in einer Talkrunde mit Frau Barbara Künzer und Herrn Rudolf Höhn. Mit den rund 200 Besuchern der Veranstaltung diskutierte sie anschließend sehr ausführlich.